• Kolumne

    Fröhliche „Konsumnachten“ und was ich daraus lernen durfte

    „Fröhliche Konsumnachten“ – unter diesem Motto standen all meine letzten Weihnachtsfeste. Traurig, aber wahr. Eigentlich bin ich ein Mensch, der möglichst bewusst nachhaltig lebt – soweit es mir eben in meiner jetzigen (auch finanziellen) Situation möglich ist. Ich trage Kleidung, bis sie auseinander fällt, spende, was ich nicht mehr träge (sofern es dann noch nicht auseinander fällt), kaufe selten neue Klamotten und wenn, dann entweder Second Hand oder von Unternehmen, die nachweislich Öko-Standards erfüllen. Auch Körperpflege-Produkte liebe ich vegan und nachhaltig und suche mir am liebsten selber aus, welche ich da verwende. Seit fast elf Jahren lebe ich (immerhin) vegetarisch. Um hier nur ein paar Beispiele zu nennen, was meinen…

  • Texte und Gedichte

    Von unnötigen Dingen und nötigen Sackgassen – oder: Das Tausend-Teile-Puzzle

    „Alles, was du nicht brauchst, kann weg. Was bleibt, ist das, was wichtig ist. Für dich.“ Diesen Satz oder so ähnlich habe ich vor einer Weile gelesen und gedacht: Ja, das stimmt. Aber verinnerlichen konnte ich ihn damals noch nicht. Heute fällt mir das leichter. Noch nicht zu 100%, aber deutlich mehr als damals, als er zum ersten Mal meinen Weg kreuzte. Ich habe hohe – oft ZU hohe Ansprüche an mich selbst, meinen Partner, meine Umwelt, die Menschheit. Aber vor allem an mich selbst. Mama sagt immer: Sei doch mal großzügiger mit dir selbst. Ja und nein. Ich möchte mir meine Werte und Prinzipien bewahren. Ich möchte an ihnen…