• Kolumne

    Der (etwas holprige) Weg zu einem positiven Mindset oder: Tanz mit dir selbst!

    Gestern hatte ich zu nichts Lust und musste mich zu allem zwingen. Geschafft habe ich dementsprechend ziemlich wenig – ich muss mich an dieser Stelle extrem zusammenreißen, nicht „zu wenig“ zu schreiben. Denn, klar – es wäre schön und wichtig, ein wenig schneller voranzukommen, mir wieder eine Routine zu schaffen und mir selbst eine Struktur zu geben. Das hilft mir nämlich sehr. TinaTina lebt mit ihrem Freund und ihrem 16-jährigen Hund in Hannover. Ihr größter Traum ist es, auf einem Segelboot zu leben. Das Schreiben und die Kunst helfen ihr, sich an dunklen Tagen ans Licht zu erinnern und sie freut sich, wenn sie dieses Licht weitergeben kann.

  • Kolumne

    Kolumne: Träume sind…? oder: Level Up im Spiel des Lebens

    Ich hatte einen Traum, der mich geweckt und nach einer Weile des darüber Nachdenkens auch kurz zum Weinen gebracht hat: Ich war schwanger und bereit dazu, das Kind auf die Welt zu bringen. Alles war gut. Nun liege ich wach und meine Gedanken drehen sich im Kreis. Das Thema „Mutterschaft“ begleitet mich bereits seit einigen Jahren. Während ich, bis ich 19 Jahre alt war, meine erste langjährige Beziehung geführt habe, träumte ich zum ersten Mal ernsthaft vom heiraten und Mutter werden – die ganze, klassische Familien-Planung, von der Vater Staat wohl nur so träumt. Jene Beziehung hat sich als Luftschloss erwiesen – glücklicherweise, denn heute weiß ich, sie hätte keinen…

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    Kolumne: Weniger haben – mehr sein

    Minimalismus. Ein riesiges Thema, das nicht nur in den Medien zunehmend an Aufmerksamkeit gewinnt. Die Menschen in meiner Umgebung misten aus, sortieren, gewinnen den Überblick über all ihren Besitz… Auch wir, das heißt, mein Freund und ich, sind von der minimalistischen Lebensweise fasziniert. Als wir letztes Jahr zusammengezogen sind, haben wir zunächst in zwei Zimmern mit jeweils etwa fünfzehn Quadratmetern gewohnt. Unser ganzes Zeug füllte diese beiden Räume unfassbar aus – da blieb kaum Platz zum Denken. TinaTina lebt mit ihrem Freund und ihrem 16-jährigen Hund in Hannover. Ihr größter Traum ist es, auf einem Segelboot zu leben. Das Schreiben und die Kunst helfen ihr, sich an dunklen Tagen ans…

  • Kolumne

    Kolumne: Wie ich meinem inneren Klabautermann die lange Nase zeige

    Ich merke, wie ich zum Teil gerade wieder in alte Muster zurückfalle. Instagram oder YouTube im Dauer-Scroll-Modus – Kopf aus, bunte Bilder an -, tagelang ohne Dusche (sorry an meine Mitbewohner!)… Das werte ich erstmal als nicht so schlimm, nicht per se besorgniserregend oder gar bedrohlich. Beziehungsweise, ich versuche, das erstmal nur wahrzunehmen, möglichst ohne negative Bewertung meines eigenen Handelns. Natürlich ist es nicht cool, die Dusche längere Zeit nicht von innen zu betrachten, das weiß ich. Aber ich verurteile mich heute nicht mehr dafür. Ich bin mir selbst nicht böse, nicht frustriert, vergrabe mich deshalb nicht und lasse mich nicht davon gefangen nehmen. Und das ist eine echte Wohltat!…

  • Kolumne

    Kolumne: New year, new me?!

    Über die Illusion von Neujahrsvorsätzen und was wirklich hilft, eigene Ziele zu erreichen Der Januar ist schon wieder fast vorbei. Die Zeit verfliegt rasend, irgendwie komme ich da momentan nicht hinterher. Vier Wochen des neuen Jahres – einfach davongelaufen. Zum Glück habe ich mir keine Neujahrsvorsätze genommen. Diese hätte ich bestimmt eh nicht bis heute durchgehalten. Und wäre von meiner eigenen Leistung mehr als enttäuscht gewesen. Woher kommt aber dieser Druck? Dieser Druck, den ich sogar verspüre, obwohl ich mir keine utopischen Ziele gesetzt habe, weil das Datum vom 31. Dezember auf den 1. Januar gewechselt hat? Ich denke, ich bin nicht die einzige, der es so geht. Ich denke,…

  • Kolumne

    Fröhliche „Konsumnachten“ und was ich daraus lernen durfte

    „Fröhliche Konsumnachten“ – unter diesem Motto standen all meine letzten Weihnachtsfeste. Traurig, aber wahr. Eigentlich bin ich ein Mensch, der möglichst bewusst nachhaltig lebt – soweit es mir eben in meiner jetzigen (auch finanziellen) Situation möglich ist. Ich trage Kleidung, bis sie auseinander fällt, spende, was ich nicht mehr träge (sofern es dann noch nicht auseinander fällt), kaufe selten neue Klamotten und wenn, dann entweder Second Hand oder von Unternehmen, die nachweislich Öko-Standards erfüllen. Auch Körperpflege-Produkte liebe ich vegan und nachhaltig und suche mir am liebsten selber aus, welche ich da verwende. Seit fast elf Jahren lebe ich (immerhin) vegetarisch. Um hier nur ein paar Beispiele zu nennen, was meinen…

  • Texte und Gedichte

    Von unnötigen Dingen und nötigen Sackgassen – oder: Das Tausend-Teile-Puzzle

    „Alles, was du nicht brauchst, kann weg. Was bleibt, ist das, was wichtig ist. Für dich.“ Diesen Satz oder so ähnlich habe ich vor einer Weile gelesen und gedacht: Ja, das stimmt. Aber verinnerlichen konnte ich ihn damals noch nicht. Heute fällt mir das leichter. Noch nicht zu 100%, aber deutlich mehr als damals, als er zum ersten Mal meinen Weg kreuzte. Ich habe hohe – oft ZU hohe Ansprüche an mich selbst, meinen Partner, meine Umwelt, die Menschheit. Aber vor allem an mich selbst. Mama sagt immer: Sei doch mal großzügiger mit dir selbst. Ja und nein. Ich möchte mir meine Werte und Prinzipien bewahren. Ich möchte an ihnen…