Mamas weinen nicht
Kolumne

Kolumne: Mamas weinen nicht #1

Für die meisten Frauen ist Mutter sein die Erfüllung. Doch was ist, wenn die Vorstellung, die man hatte sich mit der Wirklichkeit bricht oder das Leben vielleicht auch ganz anders kam, als geplant? In dieser Kolumne geht es um den Spagat zwischen Muttersein und Selbstfürsorge, die Liebe zu den Kindern und dem Wunsch nach persönlicher Freiheit, dem Gefühl des Versagens und dem Anspruch an Perfektion. Kurz: um die Gefühle über die auf dem Spielplatz niemand spricht.

Mamas weinen nicht.“ Das würden die meisten Kinder wohl mit voller Inbrunst der Überzeugung so sagen. Meine nicht. Naja, zumindest wissen sie, dass ihre Mama weint.

Aber natürlich nicht aus vollem Herzen, wer macht das schon vor seinen Kindern und wer macht das schon überhaupt vor irgendwem? Manche tun das ja nicht einmal vor sich selbst.

Aber was ist, wenn du gar nicht mehr anders kannst? Wenn dir alles über den Kopf wächst, du nicht mehr weißt wo oben und unten ist und du einfach nur noch schreien willst?

Schreien und weinen und dich in deinem Bett verkriechen und die nächsten 100 Jahre nicht mehr rauskommen.

Und was ist, wenn das nicht geht, weil da ein, zwei, drei kleine Menschen sind, die dich brauchen, die ohne dich nicht können und die glauben, dass Mamas nicht weinen?

Eins, zwei, drei kleine Menschen für die du der Fels in der Brandung bist, die Heldin auf die sie sich immer verlassen können?

Dann stehst du auf und machst weiter, weil du keine Wahl hast.

Und es ist egal, ob du es mit Freude tust, ob du innerlich weinst und schreist. Für diese kleinen Menschen, deine Kinder, bist du der Boden unter ihren Füßen, ihr Licht in der Dunkelheit, eine Superheldin.

Und genau das bist du, jeden Tag, auch wenn du es selbst nicht sehen kannst.

Hier kommt ihr zu allen Teilen der Kolumne "Mamas weinen nicht". 
Steady

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